Erlebnisbericht von der Havel mit unserer 29-Yachtline – April 2017

Drago 29 Yachtline Wide Beam Volvo Penta 220 DPS

Nachdem wir unsere „Yara“ Ende Februar in Kürnach übernommen hatten, ging es dann im April mit dem Trailer in Richtung Werder/Havel.
Mit von der Partie war die erweiterte Familie, somit waren wir mit 4 Erwachsenen und 4 Kindern unterwegs. Da es uns jahreszeitbedingt noch zu kalt für ein Übernachten auf dem Schiff war und eine Übernachtung mit 8 Personen auf dem Schiff sicher auch etwas zu ambitioniert gewesen wäre, hatten wir 2 Ferienappartements mit eigenem Anleger gebucht.

Das erste selbständige Slippen im Heimathafen hat sehr gut geklappt und die gut 500 km lange Strecke nach Werder konnte mit dem Trailer ohne größere Verzögerungen zurückgelegt werden.
In Werder wurde das Schiff dann zu Wasser gelassen und wir konnten nach dem Tanken direkt die kurze Strecke zu unserem Anleger über den Zernsee fahren.

Von dort machten wir fast jeden Tag Ausflüge mit dem Schiff in die verschiedenen Richtungen. Der Platz an Bord war mit 8 Personen mehr als ausreichend und jeder konnte ein bequemes Plätzchen finden. Bei geschlossenem Verdeck war es trotz der noch sehr kühlen Außentemperatur (Aprilwetter) schnell kuschelig warm.

Auf diese Weise konnten wir die ganze Umgebung in Richtung Brandenburg, Potsdam und Berlin auf dem Wasser auskundschaften. Die reizvolle Landschaft der Havel mit der guten Anbindung an Potsdam und Berlin macht sie zu einem idealen Binnenrevier. Auch die Infrastruktur auf dem Wasser ist hervorragend. Überall gibt es Marinas und Rastplätze, die zum Verweilen und Aussteigen einladen.

Da unser Quartier außerhalb des Ortes auf der anderen Seeseite lag, sind wir abends oftmals mit dem Schiff zum Essen nach Werder gefahren, wo wir sowohl am zentralen Wasserwanderrastplatz als auch direkt vor unserem Lieblingsitaliener festmachen konnten.

Die 11 Tage sind – wie immer – viel zu schnell vergangen und so mussten wir schon bald die Heimreise antreten. Das hieß also: Schiff wieder aus dem Wasser, auf dem Trailer nach Hause und dort per Slippen ins Wasser. Alles verlief erneut problemlos, was auch der sehr netten und ausführlichen Einweisung durch Florian Öchsner in Kürnach zu verdanken war.

Sehr lobenswert ist die Sparsamkeit des Volvo Penta Diesels, der bei der meist verhaltenen Fahrweise im Binnenbereich mit wenigen Litern pro Stunde auskommt. So hatten wir nach über 25 Betriebsstunden noch ca. 2/3 des Tanks voll.

Wir freuen uns schon auf den Sommer, wenn wir zu
viert auf die nächste Reise gehen können, dann mit
Übernachtung auf dem Schiff.

Familie K.