2 SR30 YACHTLINE in Kroatien

Erfahrungsbericht SR30 -YACHTLINE- Neckar/Kroatien

In EB30, Erfahrungsberichte by Verena

Reisefakten
  • Boot: SR30 -YACHTLINE-
  • Motor: D3-220 PS Diesel
  • Fahrgebiet: Necker und Kroatien
  • Besatzung: 4 Personen
  • Bootserfahrung: erfahren
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    Nach dem ersten Jahr mit unserer SR30 -YACHTLINE- freuten wir uns auf unsere zweite Saison. Über den Winter haben wir eine Photovoltaikanlage eingebaut, um noch unabhängiger zu werden.

    Am Neckar testeten wir das Boot nach dem Winterlager. Alles lief wie erwartet reibungslos ab.

    Über Pfingsten nach Kroatien

    An Pfingsten fuhren wir nach Kroatien und kranten das Boot in Biograd.

    Unser Ziel war Dubrovnik. Über vier Tage verteilt fuhren wir die Küste entlang in Richtung Süden. Über Nacht blieben wir in schönen einsamen Buchten vor Anker.

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    Auf Hvar ankerten wir in einer Bucht auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt Hvar. Über einen schön angelegten Weg konnte man auf den Berg laufen und hatte eine herrliche Sicht über die Durchfahrt von Hvar.

    Eine der schönsten Städte ist für uns Korcula. Hier legten wir in der Marina an. Eine geführte Tour über einen mp3-Player durch ein Museum von Marco Polo brachte uns in die Vergangenheit des Seefahrers und Welterkunders, welcher in Korcula geboren wurde. 

     

    In Dubrovnik legten wir in der 2 Wochen zuvor geöffneten Marina an. Diese ist überwiegend für größere Boote ausgelegt. Die Marina ist sehr schön, allerdings vermutlich eine der teuersten in Kroatien. Der Vorteil ist, dass man zu Fuß in die Altstadt laufen kann. Diese ist schön, aber selbst an Pfingsten recht voll, da fast täglich Kreuzfahrtschiffe in der Stadt sind.

    Die Rückfahrt verteilten wir auf die restlichen Tage. Wir besichtigten noch die ein oder andere Stadt, unter anderem Split.

    Zwischen Pfingsten und Sommer ließen wir unsere SR30 in Kroatien, allerdings auf dem Trailer.

     

     

    Erneut Kroatien - 4 Wochen Sommerurlaub

    Im August war es dann wieder soweit. Nachdem wir unser Boot vom Stellplatz geholt hatten, wurde es auch gleich gekrant. Und sobald die Einkäufe erledigt und das Wasser gebunkert waren, liefen wir noch abends aus.

    Wir trafen Bekannte auf der Insel Pasman. Die zweite Nacht waren wir auf Kaprije in der Stadt Kaprije. Wir machten an einer Boje fest und unsere Bekannten mit ihrer Sessa 35 legten bei.

    Nach dem Abendessen zogen dunkle Wolken auf und ein Gewitter zwang uns, unser Verdeck zu schließen. Da der Wind anfangs aus Richtung Nord kam, welches die einzige offene Seite der Bucht war, hatten wir ca. 2 Meter Wellen an der Boje. Während des Gewittersturms rissen sich mehrere Boote los.

    Wir hatten Glück, dass wir uns an die Empfehlungen gehalten haben: immer unterhalb der Boje festmachen und eine Sicherungsleine separat anbringen; dem Boot genug „Spiel lassen“, damit nicht der gesamte Betonblock angehoben wird. Wichtig ist, wenn Boote beilegen, immer eine Spring legen, damit vorne der Zug/Ruck nicht so stark ist.

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    Die weiteren Tage verliefen ruhig. Wir fuhren die Küste entlang Richtung Süden und genossen unseren Platz auf der SR30. Wir erlebten noch manches erstaunliche Anker- und Anlegemanöver der Bootskameraden.

    Als mal wieder Gewitter angesagt waren, wollten wir bei Korcula in einen Hafen, doch leider bekamen wir keinen Platz mehr. So ankerten wir in einer geschützten Bucht. Diese wurde jedoch so voll, dass wir am Morgen, als die Gewitter im Anzug waren, den Anker lichteten und unter langsamer Fahrt durch die Enge von Korcula das Gewitter durchfuhren.

    Da das Wetter nicht besser werden sollte, buchten wir in der Marina Mina auf Brac einen Platz.

     

    Trotz der Buchung war die Marina voll und wir durften am Kann festmachen. Dort lagen wir sehr geschützt im hintersten Eck, jedoch nahe der Stadt. Am nächsten Tag ging die Reise weiter. Das Wetter wurde besser und wir fuhren weiter Richtung Norden. Als nördlichsten Punkt machten wir uns Mali Losinj zum Ziel. Dort waren wir früher in einer Ferienwohnung und es war mal wieder schön, die Stadt zu sehen. Es hat sich doch das Ein oder Andere verändert.

    Nachdem eine Bora angesagt war, traten wir die Fahrt in Richtung Süden an.

     
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    Trotz des etwas durchwachsenen Wetters hatten wir eine sehr schöne Zeit und viele großartige Erlebnisse auf unserer SR30. Wir hatten in den 4 Wochen nur in 3 Häfen festgemacht. Ansonsten waren wir an Bojen, aber überwiegend am Anker.

    In der Saison sind wir 103 Stunden gefahren. Der Gesamtverbrauch lag bei 13,8 Liter/Stunde. Das ist mehr als im Jahr zuvor. Allerdings sind wir weniger auf den Flüssen (Neckar mit 18km/h) unterwegs gewesen. Durch das etwas welligere Meer mussten Motor/Trimmklappen häufiger arbeiten, damit das Boot ruhiger im Wasser lag. Das ist zwar bequemer, benötigt aber mehr Kraftstoff.

    Das Schlauchboot möchten wir nicht mehr missen. Egal wo wir ankerten oder an der Boje lagen, eine Erkundungstour an Land oder durch die Bucht musste sein. Auch abends Essengehen war kein Problem. Am Schlauchbootstrand fällt man mit dem kleinen, aber feinen Boot auf, wenn 10 Beiboote am Strand liegen. Je nach Kleidung fahren wir eben 2x, um alle 4 Personen trocken an Land zu bringen. Mit unseren 6PS kommt einer allein auch gut ins Gleiten.

    Familie S

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