Erfahrungsbericht SR25 -YACHTLINE-: Rhein

  • Boot: SR25 -YACHTLINE-
  • Motor: Volvo Penta 280 Benzinmotor
  • Fahrgebiet: Rhein
  • Besatzung: 2 Personen
  • Bootserfahrung: Erfahren

“Op Jöck” mit unserer SR25 -YACHTLINE-

“Op Jöck”, das ist unser in 2019 gefasster Plan, auf deutschen und später auf EU-Gewässern unter Motor die Gegend zu erkunden. Ganz oben auf der Liste steht die Erkundung von Berlins Wasserstraßen. 

Wir informieren uns ausgiebig auf dem Markt und setzen uns mit unseren Ansprüchen auseinander. Da wir großen Wert auf professionelle Reparatur und Instandhaltungsmöglichkeiten legen, fahren wir einfach mal spontan zur Fa. Öchsner nach Kürnach, um uns vor Ort ein Bild von der Werft zu machen. Die Performance überzeugt uns. Unsere Wahl fiel auf eine SR25 mit starkem 280 PS-Benziner, Touring-Paket, Technik-Paket und 220V Landanschluss. Wir erstehen ein Ausstellungsstück inkl. Trailer. 

Im Frühjahr 2020 ist Übergabe. Da wissen wir schon, dass unser Berlin-Ausflug warten muss. Also Plan–B. Wir slippen die “Op Jöck” in unserem Heimathafen in Köln problemlos an der Hauptrampe ein und erkunden in Abendfahrten das nähere Umfeld. Das ist in 2020 durchaus spannend, zumal unser Erkundungs-Radius durch das neue Boot erweitert wurde. Am Ufer des Rheins finden Kommunionen am Deuter Ufer statt. Wunderschön! Warum eigentlich nicht immer?  

An unserm Steg liegt seit neuestem auch eine Öchsner in größerem Format. Eine SR29. Das sorgt selbstverständlich für Gesprächsstoff und Austausch im Club. 
So plätschert die Saison dahin. Wir sind glücklich, Auszeiten in einer schwierigen Zeit nehmen zu können und genießen die wenigen Feierabendstunden an Bord. 

Großes Kino am Rheinufer beim Slippen der SR25 -YACHTLINE-

Zum Ausslippen haben wir uns mutig entschieden, an einer etwas vernachlässigten benachbarten Nato-Rampe zu entwässern, da in unserem Heimathafen das Auskranen der großen Boote in vollem Gange ist und die “gute” Rampenausfahrt behindert ist. Wir werden mit Argusaugen beobachtet! Den Menschen ist in diesen Zeiten langweilig. Großes Hafenkino finden alle toll. Nichts für schwache Nerven. Aber es stellt sich heraus, dass das Slippen nicht unser Problem ist. Das klappt in der 2. Anfahrt trotz mäßiger Wirbelströmung im Uferbereich des Rheins ganz prima. Als sehr schwierig gestaltet sich die Ausfahrt des Gespanns, da immer wieder die Ausfahrt von rechtswidrig parkenden Autos der extrem vielen Spaziergänger behindert wird.   

Im Resümee eine stille Saison im Heimatrevier, in der wir froh sind, dass überhaupt einige Ausfahrten möglich waren. 

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